Radfahren …
warum nicht an
der Oder ?
unsere Touren
für 2026 erfolgreich beendet
aktualisiert 11.10.2026 kaO.s
Wer sind wir?
Werner Stenzel
Gedanken über die deutsch-polnischen Radtouren
der guten Nachbarschaft
Die Generation, die noch die Erinnerung an den Zweiten
Weltkrieg in sich trägt, denkt an die Friedensfahrt als ein zutiefst
emotionales, befriedendes, ja befreiendes Erlebnis. Es brauchte
weder Werbeagenturen noch irgendwelche Plakate. Es genügte
die Friedenstaube von Pablo Picasso.
Die Menschen erwarteten in froher Stimmung an den Straßen der
Friedensfahrt die Fahrer und respektierten die Leistungen anderer
Völker ebenso wie die eigenen. Noch heute erinnere ich mich an
die lebhaften Diskussionen von Maurern und Zimmerleuten mit
ihren Lehrlingen über die Chancen der Rennfahrer. In der Mitte
der 1950er Jahre wurden Streckenmeldungen per „Kofferheule“
zu echten Feierabenderlebnissen nach getaner Arbeit, zumal Täve
Favorit war.
Die Friedensfahrt, in jedem Monat Mai pünktlich gestartet, wurde
zu einem Teil meines Lebens. Die Begeisterung war auch der
Grundstein für den Bau des Friedensfahrtsmuseums, das
ausschließlich in ehrenamtlicher Arbeit durch Spenden entstand.
Heute ist das Museum in Kleinmühlingen ein international
besuchter Treffpunkt von Sportfreunden.
Es war also kein Zufall, dass unsere im Jahre 1989
gegründete Gesellschaft für gute Nachbarschaft zu
Polen dem Landessportbund Gorzów (LZS) den
Vorschlag machte, gemeinsame Radtouren zu organisieren. Jan
Graliński und Zdzisław Butrym sagten ja: Radtouren der guten
Nachbarschaft.
Wer waren die deutschen Organisatoren? Da denke ich an die
erste Vorsitzende unseres Vereins, Dr. Christa Hübner, vor allem
an Bruno Schultz, der seine Kindheit und Jugend bis zum Jahr
1949 in Łódź/Lodsch erlebte. Die Geschichte von Freude und Not
dortiger Völkerschaften füllt Bände von Chroniken. Vergessen
werde ich auch nicht Jörg Lüderitz mit seinen Wanderbüchern
jenseits der Oder.
Wir hatten aber auch noch eine Überraschung: Für das
Teilnehmerfeld der ersten Jahre meldeten sich Täve Schur und
sein Mannschaftskamerad Rolf Töpfer an, denen sich bald
Teilnehmer der DDR-Rundfahrten Fritz Andersch und Wolfgang
Mattke hinzugesellten. Es verbreitete sich ein Hauch von
Friedensfahrt, als im Jahre 1993 in Kostrzyn/Küstrin die ersten
435 Kilometer unserer Tour von 50 Teilnehmern durch das
Lebuser Land geradelt wurden.
Das größte Erlebnis waren und sind die Teilnehmer. Es sind
Radsportfreunde mit verschiedenen Lebenserfahrungen,
unterschiedlichster Weltanschauung und Berufe. Während der
Fahrt und am Lagerfeuer geführte interessante Gespräche und
mancher Witz sind ein Gewinn für alle. Unsere Freunde vom LZS,
die uns umsorgen, sind keine professionellen Reiseführer und
haben einen anderen Broterwerb, aber sie sind bereit, unsere
Wünsche auch persönlich zu erfüllen, gleich ob es sich um einen
Abstecher von der Fahrradtour oder um ärztliche Versorgung
handelt. Wer könnte nicht von einer Irrfahrt erzählen, zumal es
gesperrte Straßen überall gibt. Die Entwicklung der Fahrten lässt
sich an den ersten Quartieren ablesen. Am Anfang war noch
niemand im Land auf Tourismus eingestellt und wir nahmen in
Internaten mit Doppelstockbetten vorlieb. Heute ist Komfort wie
im Ostseebad Mielno fast zum Standard geworden, aber das hat
seinen Preis.
Immer ließen wir uns von der polnischen Küche verwöhnen,
die von Anbeginn auf Vegetarier Rücksicht nahm. Die
Gastfreundschaft zeigt sich in der Mitmenschlichkeit und
Hilfsbereitschaft am Rande der Fahrt und im gereichten Getränk
bei sengender Hitze. Der angebotene Kaffee und Kuchen während
einer Rast ist keine Ausnahme wie andererseits auch die
unverzichtbare Pannenhilfe.
Mit unseren Freunden vom LZS lernten wir auf Oder-Neiße-
Touren von Görlitz/Zgorzelec nach Szczecin die nähere
Nachbarschaft kennen, aber auch die Königsstädte Warschau und
Krakau und die Weiten des Landes – von der polnischen Küste bis
zum Gebirge der Adler im Bieszczady.
Wir machten uns Gedanken über die Beziehungen zwischen
unseren Völkern in fernerer und näherer Vergangenheit. Wir
ehrten die Verteidiger der Post in Gdańsk nach dem deutschen
Überfall im Jahr 1939. Wir verneigten uns vor den Befreiern vom
Faschismus auf einem der größten Soldatenfriedhöfe Europas in
Siekierki. Wir fühlten, dass es Frieden und Glück der Völker nicht
gegeneinander, sondern nur miteinander geben kann.
„Nie wieder Krieg und Faschismus“ – dieser Schwur von
Buchenwald führt uns alljährlich am 9. November zur Mahn- und
Gedenkstätte nach Sachsenhausen, um die polnischen Opfer zu
ehren, die uns vor gegenwärtigen Gefahren warnen.
Es liegt in der Natur der Sache, dass das Kuratorium
Friedensfahrt, dessen Ehrenvorsitzender Täve Schur ist, und
Horst Schä-fer, der das Friedensfahrtsmuseum leitet, unsere
Freunde sind. Es trifft genau den Nagel auf den Kopf, dass unsere
AG Touren seit dem Jahr 2025 als selbstständige Einheit unter
dem Dach des Vereins Radfreizeit, Radsportgeschichte und
Friedensfahrt arbeitet.
Es sei mir der Vorschlag gestattet, dass im Jahr 2027
unsere Radtour zum Friedensfahrtsmuseum nach Kleinmühlingen
führt.
Wenn seit 1993 jährlich die Räder an den Start rollen, dann
sei bedacht, dass die Fahrten ohne den persönlichen Einsatz,
ohne die Identifikation von Mirko Buggel oder Olaf Schlutow und
die Begeisterung von Bernd Sawitzki, Ekkehard Brandt, Helga
Dunger, Marita Weber, Monika Tharan, Jana Buggel, die über viele
Jahre die Teilnehmerhefte gestaltete, und all den anderen leider
nicht Genannten diese Touren nicht mehr gäbe.
Dafür meinen herzlichen Dank, verbunden mit der
Hoffnung, dass eine weitere Generation an dieser Aufgabe Freude
und Begeisterung findet. In diesen Dank und die Hoffnung auf
weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit sind eingeschlossen
unsere Freunde vom LZS, Jan Graliński und Zdzisław Butrym mit
ihren Mitstreitern.
Es bleibt aus dem Jahr 2009 ein Buch mit dem Titel
„Gelebte Nachbarschaft“. Es enthält Aufsätze über persönliche
deutsch-polnische Beziehungen in guten wie in schlechten Zeiten
sowie Episoden und Geschichten von Tourteilnehmern. Wir sollten
das Büchlein neu lesen und in geeigneter Weise weiterschreiben.
Radfahren ist eine der schönsten Sachen der Welt. Nur
gemeinsam kommt die Gruppe an ihr Ziel, und jeder muss bei
Wind und Wetter seine eigene individuelle Leistung erbringen.
Radfahren ist daher auch eine Schule der Willenskraft und der
Hilfsbereitschaft, die mit der Pannenhilfe beginnt, für die Wilhelm
Zeschmar ein eindruckvolles Beispiel gab.
Mit der gemeinsamen Zeit im Sattel wurden auch
sprachliche Verständigungsschwierigkeiten überwunden. Nicht zu
vergessen ist Michael Dressel, der Sprachkurse auf dem Fahrrad
organisierte.
Es gibt noch viele Wünsche für die Zukunft unserer
Radtouren, aber die können nur durch die Geduld und die Tat
jedes Teilnehmers erfüllt werden.
Fahrräder haben keinen Rückwärtsgang.
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Geschichten
Inhalt:
- Wer sind wir?
- Manfred von Gerlach
- Bruno Schulz
- Deutsch polnische Gesellschaft der BRD
- Polen und wir
- Gesellschaft für gute Nachbarschaft zu Polen
- deutsch-polnische Radtouren der guten Nachbarschaft
- … worüber sollen wir noch berichten, bitte schreibt uns.
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Kim jesteśmy?
Werner Stenzel
Refleksje o niemiecko-polskich „Rajdach Rowerowych
Dobrego Sąsiedztwa”
Pokolenie, które wciąż nosi w sobie pamięć o II wojnie światowej,
wspomina Wyścig Pokoju jako przeżycie głęboko emocjonalne,
niosące ukojenie, a nawet wyzwolenie. Nie potrzeba było agencji
reklamowych ani plakatów. Wystarczał gołąb pokoju Pabla Picassa.
Ludzie w radosnym nastroju oczekiwali kolarzy przy trasie Wyścigu
Pokoju i szanowali osiągnięcia innych narodów tak samo jak
własnych. Do dziś pamiętam żywe dyskusje murarzy i cieśli ze
swoimi uczniami o szansach zawodników. W połowie lat
pięćdziesiątych radiowe meldunki z trasy stawały się prawdziwym
popołudniowym świętem po pracy, zwłaszcza że Täve był faworytem.
Wyścig Pokoju, rozpoczynający się punktualnie każdego maja, stał
się częścią mojego życia. Ten entuzjazm był także fundamentem
budowy Muzeum Wyścigu Pokoju, które powstało wyłącznie dzięki
pracy społecznej i darowiznom. Dziś muzeum w Kleinmühlingen jest
międzynarodowym miejscem spotkań miłośników sportu.
Nie było więc przypadkiem, że nasze założone w 1989 roku
Towarzystwo Dobrego Sąsiedztwa z Polską zaproponowało
Lubuskiemu Zrzeszeniu Ludowe Zespoły Sportowe w Gorzowie
organizację wspólnych rajdów rowerowych. Jan Graliński i Zdzisław
Butrym odpowiedzieli: tak – rajdy dobrego sąsiedztwa.
Kim byli niemieccy organizatorzy? Myślę tu o
pierwszej przewodniczącej naszego stowarzyszenia,
dr Christcie Hübner i przede wszystkim o Brunonie Schultzu, który
dzieciństwo i młodość do roku 1949 spędził w Łodzi. Historia radości
i cierpień tamtejszych narodów wypełnia całe tomy kronik. Nie
zapomnę także Jörga Lüderitza ze swoimi przewodnikami
turystycznymi po terenach za Odrą.
Mieliśmy też niespodziankę: do grona uczestników pierwszych lat
zgłosili się Täve Schur i jego kolega z drużyny Rolf Töpfer, do których
wkrótce dołączyli uczestnicy wyścigów kolarskich NRD Fritz Andersch
i Wolfgang Mattke. Powiał duch Wyścigu Pokoju gdy w 1993 roku w
Kostrzynie nad Odrą 50 uczestników ruszyło na pierwszą trasę
liczącą 435 kilometrów przez Ziemię Lubuską.
Największym przeżyciem byli i są uczestnicy. To przyjaciele
kolarstwa o różnych doświadczeniach życiowych, światopoglądach i
zawodach. Ciekawe rozmowy prowadzone podczas jazdy i przy
ognisku oraz niejeden żart są zyskiem dla wszystkich. Nasi
przyjaciele z LZS, którzy troszczą się o nas, nie są zawodowymi
przewodnikami i pracują w innych zawodach, ale są gotowi spełniać
nasze życzenia również osobiste, czy chodzi o dodatkowy objazd, czy
o pomoc lekarską. Któż nie mógłby opowiedzieć o jakimś błądzeniu
po trasie, skoro zamknięte drogi zdarzają się wszędzie. Rozwój
rajdów widać także po noclegach. Na początku nikt nie był jeszcze
nastawiony na turystykę i zadowalaliśmy się internatami z
piętrowymi łóżkami. Dziś komfort, jak choćby w nadmorskim
Mielnie, stał się niemal standardem, ale ma to swoją cenę.
Zawsze pozwalaliśmy się rozpieszczać polskiej kuchni, która od
samego początku uwzględniała także potrzeby wegetarian.
Gościnność objawia się w życzliwości i gotowości do pomocy na
trasie oraz w podanym napoju podczas palącego upału. Oferowana
kawa i ciasto podczas postoju nie należą do rzadkości, podobnie jak
niezbędna pomoc przy awariach.
Wraz z naszymi przyjaciółmi z LZS poznawaliśmy podczas rajdów
wzdłuż Odry i Nysy bliższe sąsiedztwo – od Görlitz/Zgorzelca po
Szczecin – ale także królewskie miasta Warszawę i Kraków oraz
ogrom kraju: od polskiego wybrzeża po górskie tereny Bieszczadów.
Zastanawialiśmy się nad relacjami między naszymi narodami w
dalszej i bliższej przeszłości. Oddaliśmy hołd obrońcom Poczty
Polskiej w Gdańsku po niemieckiej napaści w 1939 roku. Pochyliliśmy
głowy przed wyzwolicielami od faszyzmu na jednym z największych
cmentarzy wojennych Europy w Siekierkach. Czuliśmy, że pokój i
szczęście narodów nie mogą istnieć przeciw sobie, lecz tylko razem.
„Nigdy więcej wojny i faszyzmu” – ta przysięga z Buchenwaldu
prowadzi nas co roku 9 listopada do miejsca pamięci
Sachsenhausen, aby uczcić polskie ofiary, które ostrzegają nas przed
współczesnymi zagrożeniami.
To naturalne, że Kuratorium Wyścigu Pokoju, którego honorowym
przewodniczącym jest Täve Schur, oraz Horst Schäfer, kierujący
Muzeum Wyścigu Pokoju, są naszymi przyjaciółmi. Trafnie oddaje to
fakt, że od roku 2025 nasza grupa robocza „Touren” działa jako
samodzielna jednostka pod dachem stowarzyszenia Radfreizeit,
Radsportgeschichte und Friedensfahrt.
Pozwolę sobie wysunąć propozycję, aby w roku 2027 nasz rajd
prowadził do Muzeum Wyścigu Pokoju w Kleinmühlingen.
Jeśli od 1993 r. co roku rowery stają na starcie, należy pamiętać, że
bez osobistego zaangażowania, bez identyfikacji z tą ideą takich
osób jak Mirko Buggel czy Olaf Schlutow oraz bez entuzjazmu
Bernda Sawitzkiego, Ekkeharda Brandta, Helgi Dunger, Marity Weber,
Moniki Tharan, Jany Buggel, która przez wiele lat przygotowywała
zeszyty uczestników, i wszystkich innych tu niewymienionych – tych
rajdów już by nie było.
Za to składam serdeczne podziękowania, połączone z nadzieją, że
kolejne pokolenie odnajdzie w tym zadaniu radość i entuzjazm. W te
podziękowania i nadzieję na dalszą pełną zaufania współpracę
włączam także naszych przyjaciół z LZS – Jana Gralińskiego,
Zdzisława Butryma i ich współpracowników.
Pozostała po roku 2009 książka zatytułowana „Przeżywane
sąsiedztwo”. Zawiera ona teksty o osobistych niemiecko-polskich
relacjach w dobrych i trudnych czasach, a także epizody i historie
uczestników rajdów. Powinniśmy tę książeczkę ponownie przeczytać i
w odpowiedni sposób dopisywać jej dalszy ciąg.
Jazda na rowerze jest jedną z najpiękniejszych rzeczy na świecie.
Tylko razem grupa dociera do celu, a każdy musi przy wietrze i
niepogodzie wnieść własny indywidualny wysiłek. Jazda na rowerze
jest więc także szkołą siły woli i wzajemnej pomocy, która zaczyna
się od wsparcia przy awarii – czego Wilhelm Zeschmar dał
imponujący przykład.
Czas spędzony razem w siodełku pomagał także przezwyciężać
trudności językowe. Nie można zapomnieć o Michaelu Dresselu,
który organizował kursy językowe na rowerze.
Jest jeszcze wiele życzeń dotyczących przyszłości naszych rajdów
rowerowych, ale mogą się one spełnić tylko dzięki cierpliwości i
działaniu każdego uczestnika.
Rowery nie mają biegu wstecznego.
•
Historie
Objętość:
- Kim jesteśmy?
- Manfred von Gerlach
- Bruno Schulz
- Niemiecko-Polskie Towarzystwo Republiki Federalnej Niemiec
- Czasopismo „Polen und wir”
- Towarzystwo Dobrego Sąsiedztwa z Polską
- Polsko-niemieckie wycieczki rowerowe „Dobrego Sąsiedztwa”
- … o czym jeszcze powinniśmy pisać? Prosimy, napiszcie do nas.
Verein
Satzung des Vereins
Radfreizeit, Radsportgeschichte und Friedensfahrt e. V.
VR 41455
§ 1 Name , Sitz, Geschäftsjahr
1.
Der Verein führt den Namen
„Radfreizeit, Radsportgeschichte und Friedensfahrt e. V.“
Er ist in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes eingetragen
2.
Der Verein hat seinen Sitz in
39221 Bördeland OT Kleinmühlingen, Salzlandkreis.
3.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
§ 2 Ziele, Tätigkeit
1.
Der Verein bezweckt auf gemeinnütziger Grundlage die allgemeine Förderung des Radsports insbesondere der
Jugendarbeit. Er unterstützt radsportliche Traditionspflege und weitere, der „Friedensfahrt“ dienende Aktivitäten.
2.
Er setzt sich weiterhin für die Verbreitung gesundheitsfördernder und allgemeinsportlicher Verhaltensweisen ein.
3.
Der Verein will mit geeigneten Mitteln in der Öffentlichkeit für seine Ziele werben und legt Wert auf Zusammenarbeit mit
öffentlichen, sportlichen und wissenschaftlichen Einrichtungen.
4.
Der Verein versteht sich als politisch-, religiös- und parteienunabhängige Institution.
5.
Der Verein unterhält satzungsgemäß Einrichtungen, die ausschließlich der Erfüllung von Vereinsaufgaben dienen.
6.
Der Verein führt eine ständige Ausstellung Friedensfahrt („Radsportmuseum Course de la Paix“) in Bördeland OT
Kleinmühlingen, Grabenstraße 20.
§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „ steuerbegünstigte Zwecke „
der Abgabenordnung und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sportes.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel die dem Verein zufließen, dürfen
nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als
Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken
des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 4 Mittel des Vereins
Die Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erhält der Verein durch:
a) Mitgliedsbeiträge
b) Geld- und Sachspenden
c) öffentliche Zuschüsse
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
1.
Mitglieder des Vereins können alle natürlichen, volljährigen und juristischen Personen mit ständigem Wohnsitz bzw. Sitz
in der Bundesrepublik Deutschland und der EU werden.
2.
Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erworben.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand
3.
Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
1.
Die Mitgliedschaft endet durch:
a.
freiwilligen Austritt
b.
den Tod
c.
Ausschluss aus dem Verein
2.
Der freiwillige Austritt ist zum Schluss des Kalenderjahres zulässig. Er ist dem Vorstand schriftlich bis zum 30. 11. des
laufenden Kalenderjahres anzuzeigen.
3.
Ein Mitglied kann durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es die ihm nach dieser Satzung
obliegenden Pflichten gröblichst verletzt oder in schwerwiegender Weise gegen Vereinsinteressen verstößt. Der Beschluss über
den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied schriftlich bekannt zu geben . Ein Beitragsrückforderungsrecht
besteht nicht.
4.
Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Beschwerde zu.
Dieselbe ist innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang beim Vorstand einzulegen. Hilft der Vorstand dort mit einfacher
Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder der Beschwerde nicht ab, hat er dieselbe der nächsten Mitgliederversammlung
zur abschließenden Entscheidung vorzulegen. Diese entscheidet in einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
5.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche gegenüber dem Verein.
§ 7 Rechte der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt:
a) am Vereinsleben und an vom Verein geförderten Veranstaltungen teilzunehmen.
b) Einrichtungen des Vereins zu nutzen.
c) Rat und Unterstützung des Vereins zu zweckdienlichen Aktivitäten in Anspruch zu nehmen.
§ 8 Beiträge
Zur Durchführung seiner Aufgaben erhebt der Verein von seinen Mitgliedern Beiträge, deren Mindesthöhe auf Vorschlag des
Vorstandes durch die Mitgliederversammlung bestimmt wird. Die Beiträge sind jährlich im Voraus bis zum 31.03. zu entrichten.
Der Verein kann Aufnahmegebühren und Umlagen festsetzen, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Alles
Weitere regelt die Beitragsordnung.
§ 9 Organe des Vereins
Organe des Vereins:
a) Mitgliederversammlung
b) Vorstand
§ 10 Mitgliederversammlung
1.
Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie wird vom Vorstand einberufen. Sie findet bei weiterem
Bedarf statt oder wenn ein Drittel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zweckes verlangen.
Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens zwei Wochen.
Die Mitgliederversammlung dient neben den ihr nach dieser Satzung obliegenden Aufgaben der Information, Aussprache und
Beschlussfassung zur Förderung von Zweck und Zielen des Vereins. Die Mitgliederversammlung wird mindesten einmal jährlich
einberufen. Ihr obliegen insbesondere:
a) Entgegennahme des Jahres- und Finanzberichtes des Vorstandes
b) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
c) Aussprache
d) Wahl des Vorstandes
e) Wahl der Kassenprüfer
f) Festlegung der Mitgliedsbeiträge
g) Änderung der Satzung
h) Beschlussfassung über Beschwerde gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes
i) Auflösung des Vereins
2.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit vom Stellvertreter oder von einem anderen
Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter. Bei Wahlen kann die
Leitung für die Dauer der Wahl und der vorhergehenden Aussprache dem ältesten Mitglied übertragen werden.
3.
Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Bei
Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Bei Wahlen finden, wenn nicht die Mehrheit der Stimmen
einem Bewerber zufällt, Stichwahlen zwischen den beiden mit der höchsten Stimmenzahl bedachten Bewerbern statt.
4.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung fasst ihre
Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Erschienenen. Zu Satzungsänderungen ist jedoch eine Stimmenmehrheit von
2/3 der Erschienenen, zur Auflösung des Vereins eine Stimmenmehrheit von
3/4 der Erschienenen erforderlich.
5.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, welches vom Versammlungsleiter und
Schriftführer zu unterzeichnen ist. Es muss folgendes beinhalten:
a)
Ort und Zeit der Versammlung sowie Person des Versammlungsleiters
b)
Zahl der erschienenen Mitglieder
c)
Tagesordnung
d)
Art der Abstimmung
e)
Abstimmungsergebnisse im Einzelnen
f)
bei Satzungsänderungen der genaue Wortlaut der Änderung
§ 11 Der Vorstand
1.
Er besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Schriftführer und bis zu weiteren vier
Mitgliedern. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit, höchstens auf 3 Jahre gewählt. Die
Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
2.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. oder 2. Vorsitzenden und jeweils einem weiteren
Vorstandsmitglied vertreten.
3.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann sich der Vorstand bis zur nächsten ordentlichen
Mitgliederversammlung durch Kooptierung aus den Reihen der Mitglieder ergänzen.
4.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins, die Verwaltung des Vermögens und die Ausführung der von der
Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse.
5.
Der Vorstand kann für bestimmte Sachgebiete Fachausschüsse einsetzen, die beratende Tätigkeit ausüben. Diese werden
vom Vorstand bestellt und zu den Sitzungen eingeladen.
6.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen haushaltstechnischer Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines
Vertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach & 3 Nr. 26a EstG ausgeübt werden. Wer Tätigkeiten im Dienst
des Vereins ausübt, kann hierfür durch entsprechende Vorstandsbeschlüsse eine angemessene Vergütung erhalten. Nähere
Einzelheiten dazu regelt die Finanzordnung des Vereins
7.
Angestellte Mitglieder des Vereins können nicht Vorstandsmitglieder sein.
§ 12 Kassenprüfer
1.
Zu Geschäfts- und Kassenprüfungen werden von der Mitgliederversammlung
zwei Nichtvorstandsmitglieder für die Dauer des laufenden Geschäftsjahres gewählt.
2.
Die Kassenprüfer haben in der Mitgliederversammlung den Mitgliedern Bericht zu erstatten.
3.
Die Wiederwahl ist zulässig.
§ 13 Auflösung des Vereins
1.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, dazu auf Antrag des Vorstandes oder der Hälfte der Mitglieder
einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluss erfordert eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen
Stimmen der Erschienenen. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, so genügt in einem 2. Wahlgang die einfache Mehrheit. Sofern die
Mitgliederversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, werden der 1. und der 2. Vorsitzende gemeinsam
vertretungsberechtigte Liquidatoren.
2.
Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen fällt an die Gemeinde 39221 Bördeland OT
Kleinmühlingen. Die Mittel sind für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des radsportlichen Nachwuchses zu verwenden.
Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 29. Mai 2010
Verein